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SAP-Aktie: Kosteneinsparungen angedacht 06.08.2012
Independent Research
Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Markus Friebel, Analyst von Independent Research, bestätigt seine Empfehlung "halten" für die Aktie von SAP (ISIN DE0007164600 / WKN 716460).
Im seit fünf Jahren andauernden Rechtsstreit zwischen SAP und Oracle (ISIN US68389X1054 / WKN 871460) habe es nun eine Einigung gegeben. SAP werde Oracle für die Verletzung der Urheberrechte durch die frühere SAP-Tochter TomorrowNow, einen Betrag von 306 Mio. USD zahlen. Diese Einigung entspreche in etwa der im September 2011 gerichtlich festgelegten Summe von 272 Mio. USD, für die der deutsche Konzern bereits eine Rückstellung gebildet habe. Die angelaufenen Anwaltskosten von 120 Mio. USD seien nach Unternehmensangaben bereits vor zwei Jahren beglichen worden. Seitens der Analysten werde die jetzt mitgeteilte Einigung positiv gewertet, wenngleich Oracle noch die Möglichkeit der Berufung habe.
Zugleich sei als Folge von Medienberichten bekannt geworden, dass SAP in der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres 2012 auf die Kostenbremse treten wolle. Hintergrund dafür sei offensichtlich eine Einschätzung der Konzernleitung, nach der das interne Ziel für das währungsbereinigte Betriebsergebnis von 5,3 Mrd. Euro in Gefahr gesehen werde. Ansätze für Kostensenkungen würden bei den Reisekosten gesehen, aber auch bei einer Beschränkung bei den Personalaufstockungen.
Weil sie bei der SAP-Aktie nach wie vor ein nur moderates Aufwärtspotenzial sehen, bleiben die Analysten von Independent Research bei ihrem Votum "halten" und dem Kursziel von 53 EUR. (Analyse vom 06.08.2012) (06.08.2012/ac/a/d)
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